oliver fragt sich was der michi mit den bienen macht

Danke für die Frage! Hinter den bienen verbirgt sich der Begriff „Hive-Mind“ und dahinter verbirgt sich die Heilserwartung, dass große Gruppen die Einzelintelligenz ihrer Mitglieder drastisch transzendieren. Alles klar oder?
Also: die wikipedia ist um vieles besser all jede andere Enzyklopädie, weil sie von einem anonymen Kollektiv geschrieben wird. Das anonyme Kollektiv tilgt in einem automatischen Selbstreinigungsprozess die Schwächen der einzelnen Mitglieder einfach aus.

Naja: Ich persönlich glaube – wie Jaron Lanier – eher an „trash in trash out“ und misstraue dem Hive-Mind als selbstregulierendem die allgemeine Dummheit transzendierendem System.

Unter dem Strich bleibt trotzdem die Erkenntnis stehen, dass Teams qualitativ deutlich bessere Ergebnisse erzielen als Einzelkämpfer. Geistig offene und nicht unterdrückte Teammitglieder ergänzen und erweitern ihre eigene Ideenwelt durch den Input anderer Teammitglieder und entwickeln dadurch gemeinsam deutlich effizientere, elegantere und letztlich billigere Lösungen als egomanische Einzelkämpfer-Söldner.

Die Rahmenbedingungen dafür gibts leider nicht überall …

Und genau das macht der Michael mit den Bienchen:
Teams, die elegantere, effizientere und billigere Lösungen finden und dabei weniger Angst vor und mehr Spass an der Arbeit haben.
Communities, die funktionieren, weil die Gegenleistungen stimmen, auch wenn sie nicht-monetär sind.
und so ähnliche Sachen halt.

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