Beispiele für „verschenkte“ Inhalte

Als follow-up zum gestrigen post ein paar links zu Inhaltsanbietern, die unter der CC-Lizenz „verschenken“:

Informationsdienstleister:

Autoren:

Womit alles begann:

Noch viel mehr Beispiele

Jede Menge Gratis-PR für die Verschenker und jede Menge Futter für die elektronischen Lesegeräte der Gegenwart und Zukunft!

radikal denken, Backlist verschenken …

Jeder Informationsdienstleister hat irgendwo tief in seiner elektronischen Piñata ein paar Inhalte, von denen er weiß, dass er sie nie wieder monetarisieren wird. Aber verschenken können wir sie immer!

Das hilft uns, Interessierte auf unsere Seiten zu ziehen, Traffic zu generieren, vielleicht ein paar Empfehlungen auf sozialen Netzwerken zu bekommen. Es ist auch nicht soooo wahnsinnig wichtig, solche Geschenke neu aufzubereiten. fürs Erste reicht ein PDF, oder einfaches HTML.

Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

  • Suchen sie sich eine brauchbare Lizenz bei creative commons,
  • klären sie die Rechte zu dieser Lizenz mit ihren Autoren,
  • stellen sie die Inhalte zum Download oder zum Lesen zur Verfügung.

Wenn sie mehr wollen verlinken sie den Gratisinhalt mit den kostenpflichtigen Inhalten, so erzielen sie aus dem Gratisangebot auch noch cross-selling Effekte.

Und reden sie darüber auf twitter, facebook, linkedIn, Xing und so weiter; siehe den Post über Hyperdistribution.

offene Schnittstellen und entstehende Ökosysteme

Guardian.co.uk liefert mit seiner openplatform Strategie ein schönes Beispiel wie Informationsdienstleister von freigegebenen Informationen profitieren können: recipesearch

Innovative Menschen greifen Angebote auf, entwickeln Usecases für und mit dem Inhalt, der Inhaltsanbieter selbst erweitert mit diesen Ideen sein eigenes Angebot. Web 2.0 in Reinkultur!

Reinlesen in die case study, verstehen, nachmachen! mehr ist dazu nicht zu sagen …

Gesundheits-Check für Informationsdienstleister

Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

Rufen sie ihren Controller an und bitten sie ihn um folgende Aufstellung:

  1. Gesamtumsatz – Printumsatz
  2. Gesamtaufwand – Druckkosten – Druckvorstufenkosten

Subtrahieren sie 2 von 1, wenn das Ergebnis positiv ist, gratuliere ich

Wenn das Ergebnis negativ ist, haben sie zwei Möglichkeiten:

  1. Die Kunden und die Mitarbeiter auswinden, bis das Gesamtergebnis inklusive der Printumsätze negativ wird, dann schnellstmöglich zusperren und den bis dahin erwirtschafteten Gewinn als Pensionist in der Karibik ausgeben.
  2. Intensiv und sehr schnell über die Zukunft ihres Unternehmens nachdenken, damit das Ergebnis der kleinen Rechnung oben positiv wird.

Spätestens 2015 wird es nämlich wirklich schwierig werden, mit gedruckten Informationen lukrative Umsätze zu erwirtschaften, ab dann ist es vermutlich unmöglich mit den schrumpfenden Deckungsbeiträgen aus den Print-Umsätzen die Umstellung auf neue Medien zu stützen …

Gift Culture explained …

… including examples and further reading recommendations:
The Economies of Online Cooperation: Gifts and Public Goods in Cyberspace, Peter Kollock, University of California, Los Angeles

Many Thanks to Noella Edelmann for pointing me to this article

hyperdistribution erklärt und demonstriert

zuerst auf Englisch:

http://www.buzzmachine.com/2009/08/25/hyperdistribution/

… und kurz darauf auf Deutsch:

http://netzwertig.com/2009/09/08/hyperdistribution-wie-inhalte-durch-das-netz-reisen/

alles klar – oder?

Veröffentlicht in English, the Future of Publishing. Schlagwörter: , , . 1 Comment »

Informations- Überfluss und Mangel

Information ist

  • frei
  • gratis
  • Macht
  • Entropie
  • ungeordnet

und vor allem schlecht auffindbar!

Während das Internet vor Informationen überschäumt, verhungern die nach diesen Informationen Suchenden bildlich vor der vollen Schüssel, weil die Informationen nicht effizient auffindbar sind.

Die Information selbst ist „abundant“, der Weg zur Information ist „scarce“. Diese Aussage bestimmt auch schon die denkbaren Geschäftsmodelle!

Informationen sind 2010 nicht mehr selbst monetarisierbar – der Weg zur Information jedoch sehr wohl!

Google und andere Anbieter im B2C Bereich monetarisieren ihr Angebot über Anzeigen, Anbieter aus dem B2B Bereich monetarisieren über Mitgliedsbeiträge und Abos, Tageszeitungen monetarisieren über Anzeigen und laut neuesten Studien vermehrt über Vertriebserlöse.

Kunden sind also bereit für maßgeschneiderte, vertrauenswürdige Information zu bezahlen, egal ob sie auf Computern, iPads oder dem guten alten Papier dargereicht wird …

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