„too big to fail“ gilt nicht für Buchhändler

Der „long tail“ frisst den „retailer“. Amerikanische Buchhandelsketten an der oder kurz vor der Insolvenz. Mehr darüber auf Heise online:

US-Buchhändler Borders gibt endgültig auf: 10.700 Jobs weg

Um die Ketten mit ihrer lieblosen und sortimentslosen Verkaufspolitik ist mir nicht leid, die verlorenen Arbeitsplätze sind eine Tragödie. Hoffentlich entsteht nach dem Wegfall der großen Ketten wieder Platz und Umsatzpotential für Spezialitätenläden, die liebevoll themenspezifische Angebote und Beratung anbieten. Quasi „slow-brainfood-bio-läden“ für Menschen, die so wie ich solide Haptik lieben und zumindest gelegentlich Seitenzahlen für Zitate brauchen.
In der Zwischenzeit werden Bücher und Buchhandel zur Kunstform. Zur Zukunft von Handwerk ohne Nutzwert und seine Transmigration zu Kunst lesen sie Al und Laura Ries „The fall of Advertising & the Rise of PR“, pp. 15, „Advertising and Art“,  ISBN 978-0-06-008199-7, solange es noch Bücher auf Papier gibt …

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