Billa „kauft“ facebook-Fans mit Spendenversprechen …

… geniale Strategie: pro fan spendet Billa einen EURO an die Kinderkrebshilfe. Eigentlich kann man gar nicht anders als Fan werden – oder?

Der positive Effekt dieser absolut genialen und politisch korrekten Aktion für Billa: 23.000 Fans in nur einer Woche – Ist das neuer Rekord? – Aktion verlängert bis 50.000 Fans und Weihnachten!

Wo, bitte bekommt der Werbetreibende soviel gut qualifizierte Aufmerksamkeit in den richtigen internetaffinen Zielgruppen zu dem Preis? Umgerechnet sind die 50.000,– EUR, die sich Billa das kosten lässt, knapp fünf ganzseitige Inserate in einer Tageszeitung – allfällige Absetzbarkeiten der Spende noch gar nicht berücksichtigt!

Wenn das Beispiel Schule macht – und das wird es – ist ganz klar, warum das Inseratenvolumen der Zeitungen nur sinken kann und 30-40% der verlorenen Umsätze nicht mehr in den Printmarkt zurückkehren werden. Soziale Netzwerke sind einfach effizienter, schneller und billiger!

 

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Content on Demand bei wikipedia

Nach den Inhalten schwimmen den Informationsdienstleistern jetzt auch die Felle bei den Methoden davon. Wikipedia erzeugt aus seinen Inhalten Content on Demand!

  • Zum Ausdrucken für digitale Immigranten,
  • für den ebook reader,
  • als odf zur Weiterverarbeitung.
  • mit Recherche Funktion „Seiten vorschlagen“

Kann ihr Portal das auch? Nein? Sollte es aber besser bald, sonst verlieren sie ihr Publikum und ihre Umsätze zur Gänze an die wikipedia …

meine Masterthese im web

Masterthese Aktuelle Chancen und Herausforderungen für Informationsdienstleister angesichts der partizipativen Medienentwicklung“ online auf meiner homepage michaelmoser.at.tf unter „Kontakt“
oder direkt unter: http://members.aon.at/mmoser45/Michael/mimoserl/Kontakt_files/Masterthese%20Michael%20Moser.pdf;

die Präsentation steht dort auch zur Verfügung:
http://members.aon.at/mmoser45/Michael/mimoserl/Kontakt_files/MasterThesePräsentation.pdf

Gesundheits-Check für Informationsdienstleister

Ich empfehle folgende Vorgehensweise:

Rufen sie ihren Controller an und bitten sie ihn um folgende Aufstellung:

  1. Gesamtumsatz – Printumsatz
  2. Gesamtaufwand – Druckkosten – Druckvorstufenkosten

Subtrahieren sie 2 von 1, wenn das Ergebnis positiv ist, gratuliere ich

Wenn das Ergebnis negativ ist, haben sie zwei Möglichkeiten:

  1. Die Kunden und die Mitarbeiter auswinden, bis das Gesamtergebnis inklusive der Printumsätze negativ wird, dann schnellstmöglich zusperren und den bis dahin erwirtschafteten Gewinn als Pensionist in der Karibik ausgeben.
  2. Intensiv und sehr schnell über die Zukunft ihres Unternehmens nachdenken, damit das Ergebnis der kleinen Rechnung oben positiv wird.

Spätestens 2015 wird es nämlich wirklich schwierig werden, mit gedruckten Informationen lukrative Umsätze zu erwirtschaften, ab dann ist es vermutlich unmöglich mit den schrumpfenden Deckungsbeiträgen aus den Print-Umsätzen die Umstellung auf neue Medien zu stützen …

Newsweek is dead

… and it did neither die of old age nor of web 2.0 – although web 2.0 is considered a highly contagious and epidemic virus. Did you already catch it? otoh you have to catch web 2.o today, because tomorrow everyone will have had it twice!

Not surprisingly its not the weekly paper, but the people running it who are considered to be to blame …
read more

Kevin Kelly on the future of publishing …

… on convergence respectively. If you read this article today you will ask yourself „Did the industry ever read this? Why is it always only geeks who read about the future of knowledge transfer and publishing?“

The geeks have not only read these articles, but also acted on them – enter the iPad; not yet pliable nor flexible, but you can read, watch TV and play games on it. The rest is user-interface design. If we teach the new media to behave not like an alienated typewriter, but a sophisticated variant of paper instead – including virtual glossae interlineares and virtual dogears – our attention might return from struggling with technology to understanding information.

Where are the new media concepts, let alone products from the olde world publishers? Nix, Nada! Did all these publishing houses since 2000 only prepare to ritually commit suicide, or are the exciting products still to come? Personally I very much favor the first theory!

Kevin Kelly:
„The page will not die. It is too handy and highly evolved. The same flat sheet of enhanced paper is so nimble, in fact, that there is no reason why a movie could not be played on it as well. Drama, music videos, great epics in full color all dance across this new page. The eternal sheaf becomes both book and TV screen. Indeed the resolution will be fine enough to read words floating in, around and through cinematic images. We see the beginnings of that already on some websites where image and text intermingle. Is this a movie or an essay? We don’t know.
In the end we will have TV that we read and books that we watch. The People of the Book will keep turning their pages, and the People of the Screen will keep clicking their screens. All on the same piece of paper. Long live the page!“
Will We Still Turn Pages, Time Magazine, June 19, 2000

the end is nigh!

Das Ende der Verlagswelt wie wir sie kennen ist nahe. Während die einen sich dem Rand der Welt, die sie immer noch als Scheibe denken mit geblähten Segeln nähern, fallen die anderen vor falschen Propheten auf die Knie.

Und wo sind wir? Auf dem Narrenschiff am Weg in den Untergang, auf dem Weg zur nächsten Sekte oder haben wir uns entschlossen die Herausforderung anzunehmen und unsere Kreativität in neue Wege zu investieren?

Wo stehen wir in einem, drei oder zehn Jahren?

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